Bei schönstem sonnigen, nicht zu heißen, Fußballwetter empfing der VfB Sennfeld bereits am Samstagnachmittag den Tabellenvierten aus Neckarelz. Die Anfangsphase war ein vorsichtiges, nahes Herantasten, in welcher einzig Neckarelz einen Eckball als Standardsituation für sich aufweisen konnte. Die Gastgeber spielten gut mit und wollten sich nicht verstecken. So auch in der 12. Spielminute als Vintonjak einen langen Pass auf ihn aufnahm und in seiner gewohnt kämpferischen Art von der rechten Strafraumseite punktgenau aufs linke Strafraumeck flankte, wo der bereitstehende Nuno souverän aufsteigen und mit dem Kopf ins linke Toreck zur 1:0 Führung einköpfen konnte. Ein lehrschulhafter Kopfball mit dem Torabschluss à la Tor des Monats. Auch wenn die Gäste aus Neckarelz schnellstmöglich versuchten, das Ergebnis zu korrigieren, waren es die Hausherren, die erneut durch Nuno Medeiros in der 24. Spielminute die nächste Torchance mit einem Schuss aufs kurze Eck zur Ergebnisverbesserung hatten, die allerdings seitens des Neckarelzer Keepers De Pizzol gut pariert wurde. Auch ein Angriff in der 29. Spielminute über die rechte Seite durch Lieb hätte mit dessen Schuss auf das Neckarelzer Gehäuse ein Tor verdient, leider blieb es nur ein Alutreffer. Obwohl die favorisierten Gäste aus Neckarelz weiterhin Druck auf das Sennfelder Gehäuse machten, blieben die Hausherren stets durch Konter mit Vintonjak und Medeiros gefährlich, so dass man mit einer verdienten 1:0 Führung in die Halbzeitpause ging.
In der zweiten Spielhälfte liefen die Gäste aus Neckarelz zunächst angriffsstark gegen des Sennfelder Gehäuse an, das aber in gewohnter Manier von Keeper Linzer sauber gehalten wurde. Leider dezimierte sich der VfB Sennfeld in der 66. Minute unnötigerweise durch eine gelb-rote Karte und musste fortan mit zehn Mannen Neckarelz entgegen halten. Dies ging bis zur 74. Spielminute zunächst gut. Nach einer ungeordneten Abwehraktion der Hausherren, vorwiegend in der eigenen, linken Strafraumhälfte, mussten diese letztendlich durch Berberich den 1:1 Ausgleichstreffer hinnehmen. Nicht nur die Minderung durch eine Gelb-Rote Karte für den VfB machte den Hausherren Sorgen, sondern auch die, ca. zehn Minuten vor Spielende, verletzungsbedingte Auswechslung der beiden Verteidiger von Karrer und Matt. Ein Kuriosum in der 80. Minute war die Auswechslung des das Spiel leitenden Schiedsrichters, der ohne Fremdeinwirkung mit einer Verletzung das Spiel nicht mehr beenden konnte, so dass seine Schiedsrichterassistentin für ihn die Spielleitung übernahm und diese durch einen anwesenden Spielebeobachter des BSB ersetzt wurde. Auf diesem Wege gute Besserung an den Schiri. Letztendlich blieb es beim verdienten Unentschieden für den VfB Sennfeld. sk
Und die Prognose zu den nächsten drei Spielen der 1. Mannschaft!? In der Hinrunde konnte man daraus lediglich 3 Punkte im Spiel gegen Diedesheim holen und musste sich in Neckarelz und gegen Waldbrunn geschlagen geben. Bei dem derzeitigen guten Lauf sollte es dann eventuell doch für zumindest 5 Punkte reichen. Gegen wen man die Punkte holt, wäre eigentlich egal, doch wenn man von der Tabellensituation ausgeht, sollte es wohl am ehesten in Diedesheim möglich sein, zunächst einen ‘Dreier’ zu erspielen. Lasst es uns angehen und um den Klassenerhalt gut spielen, kämpfen und punkten. sk
Der VfB Sennfeld wünscht allen drei Mannschaften viel Erfolg !
Die 1. beim Ersten und dann kommt Oberwittstadt – die 2. als Zweiter beim Ersten
Zunächst das Nachholspiel des 20. Spieltags beim Tabellenführer am kommenden Mittwoch in Neckarelz, das Ende Februar witterungsbedingt abgesagt werden musste.
Gute Leistung beim Tabellenführer gezeigt, wobei gar der ein oder andere Treffer für den VfB möglich gewesen wäre. In Anbetracht des souveränen Tabellenführers kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Fotos by sigika
Nach kurzer Erholungspause kommt bereits am Karsamstag der Tabellenzehnte als Gast nach Sennfeld.
(vfb-hacky) Das Spiel gedreht, vier tolle Tore, eine klasse Mannschaftsleistung, das Heimpublikum begeistert, Heimschwäche ade, der VfB ist in der Spur! Doch der Reihe nach.
Die ersten 15 Minuten der Partie verliefen ohne große Höhepunkte und das Geschehen spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Aus dem Nichts ging Oberwittstadt in der 20. Spielminute durch einen doppelt abgefälschten Fernschuss von Jonas Wagner in Führung. Der VfB musste sich nun etwas sortieren und sieben Minuten später hätte Rein beinahe den Ausgleich per Kopf erzielt, doch Gästekeeper Deißler konnte gerade noch klären. Jubel in der HDAO Arena dann in der 36. Minute. Der schnelle Nuno Medeiros spurtete auf links außen, zog nach innen und sein Fernschuss vom 16er Eck schlug sehenswert unter der Latte zum 1:1 ein. In der 42. Minute dann das 2:1 nach klasse Flanke von Nuno auf den nach langer Verletzungspause eingewechselten Schmitt, der per Kopf die Führung für den VfB erzielte. Kurz vor der Pause hätte Vintonjak erhöhen können, doch der gute Torsteher Deißler kratzte den Ball mit dem Fuß gerade noch zur Seite.
Nach der Pause machte Oberwittstadt mehr Druck und war zunächst optisch überlegen, Torgefahr bestand aber gegen die kompakte und aufmerksame VfB-Defensive um Schönleber und Karrer nicht. Der Heimmannschaft ergaben sich durch die aufgerückten Gäste nun vermehrt Kontermöglichkeiten. Goalgetter Nikola Vintonjak hatte so in der 63. und 76. Minute Einschussmöglichkeiten, und zwei Minuten später fiel dann das vorentscheidende 3:1 nach einem herrlichen Fernschuss durch Schmitt. Die einzige Gelegenheit in Hälfte zwei für die Gäste in der 84. Minute durch Schledorn konnte Keeper Linzer gekonnt mit den Fingerspitzen zur Ecke klären. Nach weiteren Konterchancen machte schließlich Vintonjak in der letzten Spielminute den Deckel drauf und erzielte den verdienten 4:1 Endstand. Spät aber vielleicht nicht zu spät, scheint der VfB nun endgültig in der Landesliga angekommen zu sein und knüpfte mit dieser bravourösen Mannschaftsleistung nahtlos an das Spiel in Tauberbischofsheim an. Ausgenommen der Niederlage unter der Woche gegen den Ligaprimus TS Mosbach ist der VfB so auf einem guten Weg, das gesteckte Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
Im ersten Heimspiel des VfB Sennfeld nach der Winterpause konnten die Hausherren anfänglich gegen den erwartet starken Tabellenzweiten aus Mudau noch mithalten. So konnte zunächst Torwart Linzer mit einer Glanzparade in der 13. Spielminute noch ein Gegentor verhindern. Eine viertel Stunde später strich ein platzierter Kopfball von Späth nur knapp am linken Pfosten des Sennfelder Gehäuses vorbei. Der TSV Mudau bestimmte zusehends das Spielgeschehen und drängte die Gastgeber in die eigene Spielhälfte. Nach einem vermeintlichen Foul durch Sennfeld in der 38. Spielminute entschied der Schiri auf Strafstoß für die Gäste. Kevin Throm legte sich den Ball auf den Punkt scheiterte jedoch mit seinem Schuss zunächst an Keeper Linzer, der erneut mit einer exzellenten Parade den Ball abwehren konnte. Im Nachgang hatte er jedoch keine Chance, als Throm erneut an den Ball kam und diesen zum 0:1 einköpfte. Hatte man gegen Ende der ersten Halbzeit noch gedacht, eventuell mit einem 0:0 in die Pause gehen zu können, wurde man in der 44. Spielminute eines besseren belehrt, als ein kurzer Pass der Gäste von der Torauslinie gekonnt durch Hoffmann ins kurze Eck zum 0:2 Pausenstand eingeschoben wurde. Für den VfB Sennfeld war lediglich noch ein Torschuss von Matter zum Ende der ersten Spielhälfte zu verzeichnen, der aber knapp über die Latte streifte.
In der zweiten Halbzeit setzte sich die Überlegenheit der Gäste aus Mudau fort. Der VfB konnte kaum seinen Spielaufbau organisieren und war im Sturm zu schwach um die Gäste unter Druck setzen zu können. So kam es, dass man nach einem Ballverlust in der eigenen Spielhälfte und einem darauffolgenden Pass auf Throm in der 55. Minute das 0:3 hinnehmen musste. Leider konnte auch die Einwechslung von Vintonjak, Lieb und Timeo Schmitt keine Ergebnisverbesserung erwirken. So konnte man von Glück sprechen, als in der 72. Spielminute eine mehrfache Torschusssalve auf das Sennfelder Gehäude nicht seinen Weg in die Maschen fand. Relativ einfach machte es dann jedoch die Sennfelder Abwehr den Gästen, als diese einen Freistoß, nahe der Mittellinie, auf den relativ ungestört in den Strafraum laufenden Späth spielten und dieser zum, auch in dieser Höhe, verdienten 0:4 einköpfen konnte. sk
Sonntag, 24. September, 15.00 Uhr, 6. ST Kreisklasse B SpG Leibenstadt 1 / Sennfeld 2 – SpG Krauth./Westernh. 2 – 1:2 (0:2) 36′ 0:1 Dennis Karl (13) 44′ 0:2 Julian Rehrauer (15) 68′ 1:2 Alexander Kunkel (17)
Sonntag, 24. September, 15.00 Uhr, 8. ST Landesliga TSV Oberwittstadt – VfB Sennfeld 3:1 (1:1) 17′ 0:1 Nikola Vintonjak (9) 44′ 1:1 Daniel Reinhardt (17), Strafstoßtor 52′ 2:1 Kevin Dürr (4) 91′ 3:1 Dominik Rolfes (10)
Eine Auswärtsniederlage, die keine hätte sein müssen, hätte keine sein dürfen. Bis kurz vor Ende der 1. Spielhälfte dominierte der VfB das Spielgeschehen und hatte Chancen für bis zu fünf Tore, die leider nicht genutzt wurden. So wurde der Führungstreffer von Vintonjak in der 17. Spielminute durch einen möglicherweise vermeidbaren Strafstoß mit dem Treffer zum 1:1 egalisiert. Der höchst verwerflich freistehende Spieler der Gastgeber, Kevin Dürr, hatte wenig Mühe, kurz nach der Halbzeitpause einen lang gespielten Freistoß zur schmeichelhaften 2:1 Führung einzuschießen. Das 3:1 Endergebnis erfolgte nach einem krassen Fehlpass, schon in der Nachspielzeit, unseres Keepers. Ein kleines Foul im Strafraum, ein relativ verwerfliches Abwehrverhalten und ein Torwartfehler machen einen, ansonsten im Bereich des absolut Möglichen, Auswärtssieg zunichte, der sicherlich auch der Moral gedient hätte und man mit 6 Punkten wieder dran gewesen wäre. Leider zu viel Konjunktiv und eben nicht die Realität. So gilt es nach einem Viertel der Saison weiterhin nach vorne zu schauen und zukünftig, die vorhandenen Chancen besser zu nutzen. sk
Fotos by sigika
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Der VfB Sennfeld wünscht allen Mannschaften den größt möglichen sportlichen Erfolg, es darf auch ein “biederer, versauter” 1:0 Sieg sein!
So., 10. Sep. ’23, 15.00 Uhr – Landesliga (in Sennfeld) VfB Sennfeld – FC Grünsfeld 0:5 (0:2)
Die Gäste aus dem Taubertal wurden bei bestem Fußballwetter von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht und gingen bereits in der 3. Spielminute durch B. Scherer nach Kopfballverlängerung von A. Albert in Führung. Grünsfeld machte weiter das Spiel und der VfB wurde defensiv gefordert. Ein schönes Solo von Mayerhöffer von rechts bis ans kurze Toreck blieb für die Heimmannschaft in der 11. Minute leider ohne Erfolg. Besser machten es die Gäste 3 Minuten später als A. Albert von der Strafraumkante unbedrängt auf Müller flankte und dieser aus kurzer Distanz zum 0:2 vollendete. Die Gäste agierten weiter und ließen den Ball laufen, so daß Sennfeld kaum zu einem geordneten Spiel finden konnte.
Sennfelds Plan, an der Situation etwas zu ändern, wurde nur drei Minuten nach der Halbzeit erneut durch Scherer durchkreuzt, der nach einem Schuss von A. Albert – den Linzer noch gut parierte – nur noch abstauben musste. In der 54. und 59. Minute erzielte dann der Grünsfelder Goalgetter Alex Albert die Tore zum 0:5 Endstand, nachdem er zuvor bereits die anderen Treffer maßgeblich vorbereitet hatte. Chancen zur Ergebniskosmetik hatten in der 62. und 78. Minute Mayerhöffer und Nuno, doch der Ball wollte an diesem Tag nicht ins Tor und so musste jeweils der Pfosten für die Gäste retten. Am Ende ein verdienter Sieg für einen effektiven FC Grünsfeld, auch wenn der VfB ein Tor verdient gehabt hätte. vfb-hacky
Tore: 0:1 Scherer, B., 0:2 Müller, 0:3 Scherer, B., 0:4, 0:5, A. Albert