Beide Mannschaften starteten offensiv in die Begegnung mit Chancen auf beiden Seiten. In der 15. Minute konnten die Gäste nach einem Konter die Abstimmungsschwierigkeiten in den Sennfelder Abwehrreihen durch Hüttler mit dem 0:1 abschließen. Zwei Minuten später hatte Matter nach Zuspiel von Vintonjak die Chance zum Ausgleich auf dem Fuß, konnte aber nicht erfolgreich einnetzen. Im Gegenzug wurde den Gästen nach einem Handspiel im Sennfelder Strafraum ein Strafstoß zugesprochen, den Heck zum 0:2 verwandeln konnte. Die Hausherren steckten nicht auf und konnten neben einem Lattentreffer durch Hofmann noch weitere Torchancen für Vintonjak, Schmitt, Kunkel und Matter für sich verzeichnen, ohne allerdings zu einem Torerfolg zu kommen. Nachdem Linzer eine weitere Chance für Diedesheim vereiteln konnte und auch diese keinen weiteren Treffer zunächst erzielen konnten, wurden mit dem 0:2 die Seiten gewechselt.
In der 2. Spielhälfte das gleiche Spiel. Die Gäste waren stets einen Ticken agiler und aggressiver. So überspielten sie in der 50. Minute den Sennfelder Abwehrblock und erzielten durch Lenz das vorentscheidende 0:3. Nur neun Minuten später fiel nach einem Abspielfehler in den Abwehrreihen der Gastgeber das 0:4 durch den eingewechselten Hogen. Nach Chancen für Dotzauer und auch für Nuno Medeiros in der 70. Spielminute, dessen Schuss vom Diedesheimer Keeper Deter souverän geklärt wurde, brachten keine Resultatsverbesserung. Quasi aus heiterem Himmel gelang schließlich in der 75. Minute Dotzauer der 1:4 Anschlusstreffer. Doch nur eine Minute später stellten die überzeugend aufspielenden Gäste durch Brcina den alten Abstand zum 1:5 Endstand wieder her. sk
v.l., Tw-Trainer Robert Makowski, AL Michael Bauer, Co-Trainer Max Heizmann, Trainer Marcel Baumann, Co-Trainer Luca Hofmann, AL Christoph Kunkel
Trainerteam verlängert für die kommende Saison
Pünktlich zum Rückrundenauftakt der Landesliga Odenwald stellte der VfB Sennfeld die Weichen für die kommende Saison. So teilte Cheftrainer Marcel Baumann seiner Mannschaft mit, dass er auch in der Saison 2026/2027 Trainer des VfB sein wird. Auch Co-Trainer Max Heizmann und Torwarttrainer Robert Makowski bleiben dem VfB über den Sommer hinaus erhalten und werden durch den weiteren Co-Trainer Luca Hofmann ergänzt. Die Verantwortlichen freuen sich sehr über die Verlängerung der beiden „Marcel hat sich im Sommer sehr schnell an sein neues Umfeld gewöhnt und unsere Mannschaft als Aufsteiger gut auf die Landesliga eingestellt. Daher sind wir froh, dass Marcel und Max auch im nächsten Jahr unser Trainerteam bilden und die beiden ihre Arbeit und Abläufe in der nächsten Runde weiter intensivieren und vertiefen können.“, so Abteilungsleiter Bauer. Auch Baumann freut sich über die Verlängerung: „……….“
der letzte ‘Doppel-Talk‘, die ‘englisch Woche‘ waren der volle Erfolg – so erhofft und gewünscht hatte man sich zwei Siege gegen Rosenberg und Neunkirchen erarbeitet – eine Basis, dass man gegen die kommenden, offensichtlich schwereren Gegner nicht unter Zugzwang stand. Dennoch machte man sich die nicht unberechtigte Hoffnung, auch etwas aus Mudau mitnehmen zu können. Doch diese Hoffnung war bereits nach sechs Minuten geplatzt, als Kevin Throm schon zwei Mal für den TSV Mudau einnetzen konnte. In der Folge kam man dann so nach und nach in den gewohnten Spielfluss, doch machte Throm nur fünf Minuten nach Beginn der 2. Spielhälfte mit dem 3:0 den Sack sozusagen zu.
Wie fällt Deine Analyse zu dieser Begegnung aus?
Die ersten Reaktionen aus Mudau nach dem Spiel lauteten sinngemäß: „Ostern ist zwar vorbei, aber danke für die Geschenke.“ Das beschreibt den Spielverlauf leider ganz gut. Wenn du gegen eine spielstarke Mannschaft wie Mudau nach sechs Minuten bereits mit zwei Toren in Rückstand gerätst, musst du aufpassen, dass das Spiel nicht komplett aus der Hand gerät. Deshalb war es wichtig, ruhig zu bleiben und nicht kopflos anzulaufen. Auf dem großen Spielfeld hätten wir sonst nur noch mehr Räume für die schnellen Offensivspieler des Gegners geöffnet. Die Mannschaft hat das aber gut angenommen, ist nach etwa 15 Minuten deutlich besser ins Spiel gekommen und hat sich eigene Chancen erarbeitet. Die große Möglichkeit von Niko kurz vor der Halbzeit hätte dem Spiel sicherlich nochmal eine andere Richtung geben können. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir gut drin, hatten Spielanteile und Möglichkeiten – wurden dann aber mit der ersten gefährlichen Aktion von Mudau erneut bestraft.
Natürlich gibt es einzelne Szenen, die wir besser lösen müssen. Beim ersten Gegentor waren bei Andi mehr Optionen im Kopf als Lösungen im Fuß 😊, die Entscheidung unglücklich, und auch vor dem dritten Treffer müssen wir klarer agieren und die Kugel auch mal emotionslos ins Seitenaus spielen. Trotzdem ist es mir wichtig, das Gesamtbild zu sehen: Andi hat uns in den vergangenen Wochen mehrfach im Spiel gehalten und mit sehr stabilen Leistungen überzeugt.
Was ich der Mannschaft absolut zugutehalten muss: Sie hat das Spiel bis zum Schluss diszipliniert, engagiert und mit der richtigen Einstellung zu Ende gespielt. In einer anderen tabellarischen Situation hätten wir vielleicht mehr Risiko gehen müssen – so war es mir wichtig, die Struktur zu halten und mit einem klaren Gefühl aus dem Spiel zu gehen. Ich bin überzeugt, dass wir ein anderes Spiel gesehen hätten, wenn wir nicht so unglücklich gestartet wären.
Nun kommt am Sonntag der FV Mosbach als nächster Gegner zu uns nach Roigheim. Im Oktober letzten Jahres lagen wir in Mosbach bereits in der 18. Minute mit 1:0 zurück und es schien sich ein mögliches Debakel anzubahnen. Schließlich dauerte es bis zur 78. Minute als wir das Spiel binnen zehn Minuten durch Tore von Chris, Luca und Nico drehen konnten, so dass wir letztendlich nach einem weiteren Treffer in der Nachspielzeit für Mosbach das Spiel mit 2:3 gewannen. Somit hätte Mosbach etwas gut zu machen. Zudem haben auch sie ihr letztes Spiel, gegen den TS Mosbach, ebenfalls mit 0:3 verloren, so dass deren Chancen vom aktuell 5. Tabellenplatz auf den Relegationsplatz definitiv nur noch theoretischer Art sind.
Wie wollen Du und Max unser Team auf den kommenden Gegner einstellen und welches Spielergebnis anvisieren?
Der Fokus geht jetzt klar auf Sonntag. Unser Ziel ist es, das Spiel zu gewinnen – und dafür werden wir auch eine deutlich offensivere und mutigere Herangehensweise wählen. Mosbach gehört individuell zu den stärksten Teams der Liga, auch wenn sie bisher nicht ganz oben angreifen konnten um mit den drei Spitzenteams TS Mosbach, Tauberbischofsheim und Mudau, um den Aufstieg zu spielen.
Personell wird es voraussichtlich die ein oder andere Anpassung geben. Die letzten Wochen waren intensiv, dazu kommt, dass Jan beruflich fehlen wird und Nils nach seiner Oberschenkelverletzung noch nicht wieder zur Verfügung steht. Das gibt anderen Spielern die Chance, Verantwortung zu übernehmen – und genau darauf setzen wir. Aktuell sehen wir uns noch nicht in der Situation personelle und taktische „Experimente“ einzugehen, die uns sicherlich viele aufschlussreiche Erkenntnisse für Entwicklung der Spieler und die kommende Saison liefern könnten. Für uns geht es jetzt darum, in den kommenden Wochen die nötigen Punkte zu holen, um letzte Zweifel im Kampf um den Klassenerhalt auszuräumen. Am besten fangen wir direkt am Sonntag bei unserem letzten Spiel für diese Saison in Roigheim damit an. Wir sind bereit, den nächsten Schritt zu gehen.
Sportliche Grüße und bis Sonntag, Marcel
Wie immer, vielen Dank für Deine Antworten, viel Erfolg beim Spiel gegen Mosbach !
Binnen vier Tagen stehen sich die C-Junioren der JSG Seckachtal und der JSG Gommersdorf/Mittleres Jagsttal gleich zweimal gegenüber. Am kommenden Mittwoch in Leibenstadt um 18.30 im Pokal-Halbfinale und am anschließenden Samstag in Krautheim zum 5. Spieltag in der Kreisliga.
Die C-Junioren freuen sich erneut über zahlreiche Zuschauerunterstützung, wie zuletzt beim Viertelfinale, um nun den Einzug ins Pokalfinale zu sichern!
Dieses Foto möchten wir nach dem Pokalhalbfinale erneuern und den Einzug ins Finale feiern!
Der VfB Sennfeld 1923 e.V. wünscht hierzu viel Erfolg!
zu den Begegnungen gegen Rosenberg und Neunkirchen
„Moin Marcel,
Doppel-Talk und ‘nur“ zwei Fragen. Doch vorab mein erneuter Glückwunsch zum Punktgewinn. Als Laie vom Spielfeldrand würde ich sagen, dass es in Anbetracht des gesamten Spiels ein nicht unverdienter, aber auch eher ein leicht glücklicher Punktgewinn für den VfB war. Egal, nehmen wir gerne mit, wie auch die Tatsache, dass durch die Niederlage von Königshofen in Billigheim, wir erneut um einen Tabellenplatz nach oben, mittlerweile auf den 9. Rang hochklettern konnten. Chapeau! Erneut war es allerdings auch kein Spiel, das einen Schönheitspreis bekommen würde, weder die Gäste noch der VfB – doch was zählt, sind bekanntermaßen die Punkte. Zum einen war da Julien, der im Nachschuss von Nikos Torschuss unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff zum 1:0 einnetzen konnte. Dabei hatte man auch Glück, dass die Gäste freistehend vor dem VfB-Tor in der 1. Halbzeit nicht in Führung gingen, wie auch später, dass ein vermeintliches Handspiel im Sennfelder Strafraum vom Schiri nicht gesehen wurde.
Wie sieht deine Bewertung des Spiels gegen Nassig aus?
Hallo Sigi, ich denke, mit dem Punkt können am Ende beide Seiten gut leben – so haben es auch die Spieler und das Trainerteam aus Nassig nach dem Spiel gesehen. Nassig war – wie schon im Hinspiel – vor allem bei Standardsituationen sehr gefährlich. Dadurch entstand phasenweise der Eindruck eines spielerischen Übergewichts. Dennoch hatten wir insbesondere gegen Ende der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten Hälfte richtig gute Aktionen, die wir sauber über die Flügel vorbereitet haben. Umso ärgerlicher war es, dass wir genau in dieser Phase den Gegentreffer hinnehmen mussten. Dieser resultierte aus einem zu hektischen Spielaufbau und einem Ballverlust im Zentrum – das sind Situationen, die wir künftig noch klarer und ruhiger lösen müssen. Den Punkt nehmen wir mit, auch wenn wir natürlich unsere Serie weiter ausbauen wollten. In der Gesamtbetrachtung kann das aber noch ein sehr wichtiger Zähler für uns werden.
Zur spielerischen Einordnung der letzten Partien muss man ganz klar sagen, dass die Platzverhältnisse nach dem doch recht strengen Winter aktuell noch eine große Rolle spielen. Es ist im Moment nicht immer möglich, den Fußball auf den Platz zu bringen, den wir uns grundsätzlich vorstellen. Deshalb ist es entscheidend, die richtige Balance zu finden: zwischen unserer Spielidee und dem, was unter den gegebenen Bedingungen aktuell machbar und vor allem erfolgsversprechend ist. Genau daran arbeiten wir – und die Jungs setzen das mit hoher Bereitschaft und Leidenschaft um.
Wir haben mittlerweile 2/3 der Saison hinter uns und belegen den anvisierten und gewünschten einstelligen Tabellenplatz. Doch wäre es fatal, zu meinen, man habe es damit fast geschafft. Und wie ich dich mittlerweile kenne, wirst Du diesbzgl. noch keine Sekunde daran verschwendet haben. Immerhin sind noch 30 Punkte zu vergeben und aktuell beträgt unser Abstand zum Relegationsplatz lediglich 5 Punkte. Also müssen wir nach vorne schauen. Auch wenn unter den letzten zehn Begegnungen die Hälfte davon gegen Mannschaften sind, die tabellenmäßig hinter uns liegen. Da darf man sich wohlweislich nicht von blenden lassen und muss jedes Spiel für sich bewerten und entsprechend angehen.
Als nächstes spielen wir nun am Donnerstag in Rosenberg, gegen den Tabellenletzten und am Ostermontag gegen Neunkirchen, dem Tabellenvorletzten. Da wäre es relativ einfach zu sagen: „Da müssen sechs Punkte her!“ – damit könnte man relativ entspannt den nächsten Begegnungen gegen Mudau und Mosbach entgegensehen. Doch auch ich sehe die leicht latente Gefahr, hier die Spieler diesbzgl. zu sensibilisieren und entsprechend einzustellen, das dann wohl Deine und Max‘ Aufgabe sein wird.
Wie werdet ihr die Jungs zu den ‘vermeintlich leichten Gegnern‘ und den dennoch so schweren Spielen entsprechend einstellen?
Da hast du absolut recht und kennst meine Einstellung 😊 Solange rechnerisch noch etwas möglich ist – und das wäre aktuell sogar noch am vorletzten Spieltag der Fall – werden wir keinen Deut nachlassen. Im Gegenteil: Wir werden noch einmal einen Zacken zulegen. Rosenberg und Neunkirchen befinden sich in einer anderen Ausgangssituation als wir. Beide Teams stehen mit dem Rücken zur Wand – und genau das macht sie gefährlich. In solchen Momenten spielen Mannschaften oft freier auf, weil der Druck vermeintlich geringer ist. Der Druck liegt aktuell ganz klar bei uns, und damit müssen und werden wir umgehen. Hinzu kommt, dass unser Kader derzeit etwas dünn besetzt ist. Gerade in einer englischen Woche sind die Möglichkeiten zur Rotation dadurch eingeschränkt. Umso mehr kommt es jetzt auf Zusammenhalt, Wille und die richtige Einstellung an.
Rosenberg nehme ich sehr ernst. Ich kenne die Mannschaft und vor allem die Führungsspieler um Breitinger, Löw, Volk und Pasour sehr gut, da ich diese schon selbst trainieren durfte. Ich weiß genau, welche Qualität und Mentalität dort vorhanden ist – genauso wie bei den jüngeren Spielern im Team. Für mich persönlich ist es zudem immer etwas Besonderes, „zu Hause“ zu spielen. Ich freue mich auf viele bekannte Gesichter auf und neben dem Platz.
Über das Spiel gegen Neunkirchen machen wir uns am Donnerstag ab 20 Uhr Gedanken, oder vielleicht auch etwas später (ein Mannschaftsabend steht an 😊) . Sportliche Grüße an alle!
Wie immer, vielen Dank für Deine/eure Antworten, mögen wir möglichst wenige Ostereier in unser Tor bekommen und stets eines mehr in das des Gegners legen – viel Erfolg bei den Spielen gegen Rosenberg und Neunkirchen!
abermals Chapeau und Glückwunsch für den erneuten, und erneut wichtigen Dreier – auch wenn es dafür sicherlich keinen Schönheitspreis geben wird, so kann uns das egal sein. Was zählt, sind die drei Punkte und genau dies, war immens wichtig, nach dem positiven Spielergebnis gegen Königshofen, gleich nochmals beim direkten Tabellennachbarn nachzulegen. Nun war es zwar, wie schon erwähnt, kein so glanzreiches Spiel wie gegen Königshofen, wobei man dies auch nicht jedes Wochenende erwarten kann und darf, aber dennoch haben sich deine Jungs durchgebissen und auch mit Kampf und Einsatz, wie auch Opfer den, wenn auch etwas glücklichen Treffer durch Jan, über die Zeit gebracht und die Punkte eingefahren.
Wie sieht deine Spielanalyse gegen den Mitaufsteiger TSV Billigheim aus?
Unser Ziel war es, genau dort anzusetzen, wo wir in der Woche zuvor gegen Königshofen aufgehört hatten. Allerdings haben uns die schwierigen Platzverhältnisse sowie die sehr zweikampfintensive Spielweise des Gegners früh gezeigt, dass wir an diesem Tag andere Lösungen brauchen.
Die Mannschaft hat sich über die gesamte Spielzeit – über 100 Minuten hinweg – mit großer Bereitschaft und Mentalität in jeden Zweikampf geworfen. In der Halbzeit haben wir die Situation klar angesprochen und konkrete Anpassungen in unserer Spielweise vorgenommen. Diese Veränderungen haben deutlich besser zum Gegner und zu den äußeren Bedingungen gepasst.
Grundsätzlich steht für uns ein strukturierter Spielaufbau aus der Defensive über alle Ebenen im Vordergrund. An diesem Tag war es jedoch entscheidend, pragmatisch zu agieren: lange Bälle, Fokus auf zweite Bälle – und genau das war letztlich auch der Schlüssel in der spielentscheidenden Szene. Die Jungs haben die taktischen Vorgaben sehr diszipliniert umgesetzt. Andi war über die gesamte Spielzeit hinweg hochkonzentriert, und auch die Einwechselspieler haben sofort ihren Beitrag geleistet.
Eine großartige Entwicklung macht in meinen Augen Jan. Oft wurde ihm nachgesagt, zu viele Chancen außen vor zu lassen. Auch wenn er dies im Spiel gegen Königshofen mit einer 100-Prozentigen (vergebenen Chance) zunächst bestätigte, so schoss er danach den durchaus sehenswerten und immens wichtigen Ausgleich zum 2:2, ehe Niko loslegte. Auch im Spiel gegen Billigheim war es schließlich Jan, der uns mit seinem Treffer die wichtigen drei Punkte sicherte und mittlerweile hat er mit acht Treffern in dieser Saison mit Nico gleichgezogen.
Wie ist deine Meinung zu Jan’s positiver Entwicklung in dieser Saison?
Jan ist ein Spieler mit enormem Potenzial, insbesondere durch sein Tempo. Zu Saisonbeginn haben wir vor allem im defensiven Verhalten und in seinen Entscheidungsfindungen noch Entwicklungspotenzial gesehen. Daran arbeiten wir kontinuierlich. Offensiv ist es uns gelungen, durch eine klarere und einfachere Spielweise – Pass und Bewegung – seine Ballverluste zu reduzieren. Besonders positiv ist, dass er mittlerweile ein sehr gutes Gespür für zweite Bälle entwickelt hat und diese mit hoher Handlungsschnelligkeit nutzt. Seine acht Tore sprechen hier eine deutliche Sprache. Die Zusammenarbeit mit ihm macht großen Spaß, weil seine Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Umso ärgerlicher ist es, dass er beruflich bedingt aktuell nur einmal pro Woche trainieren kann.
Nun empfangen wir am Sonntag den SV Eintracht Nassig – auch dort sind wir durch Jan und Kenneth mit 0:2 in Führung gegangen, haben kurz vor der Halbzeit den Anschlusstreffer und Mitte der 2. Halbzeit den Ausgleich hinnehmen müssen. Soweit fast akzeptabel, doch in der 90. Minute dann das 3:2 für Nassig und so hat man, auch gefühlt, zumindest einen Punkt verloren, wie es sich leider immer wieder so ähnlich wiederholte. Hier ein Punkt verloren, dort zwei, oder ein Mal gänzlich verloren. Allesamt ärgerliche Ergebnisse. Insofern wünsche ich uns, dass wir nun auf dem Weg sind, die verlorenen Punkte (wie auch gegen Billigheim kurz vor Ende) wieder zurückzuholen und wäre guter Dinge, dass wir auch aus diesem Spiel drei Punkte holen können.
Wie schätzt Du die Chancen diesbzgl. ein, bzw. wie sieht Deine Taktik und die von Max aus, wie ihr unsere Erfolgskurve fortsetzen könnt?
Wenn wir auf das Hinspiel gegen Nassig zurückblicken, müssen wir selbstkritisch feststellen, dass wir uns dort ein Stück weit selbst geschlagen haben. Nach einer sehr guten ersten Halbzeit haben wir es verpasst, mit einer klareren Führung in die Pause zu gehen – statt eines möglichen 3:0 stand es nur 2:1. Der Anschlusstreffer resultierte aus einer unglücklichen Situation. Zudem mussten wir bereits früh verletzungsbedingt umstellen. In der zweiten Halbzeit haben wir durch zwei Kopfballtreffer einfache Gegentore zugelassen und uns zusätzlich durch eine rote Karte in der Schlussphase selbst geschwächt. In dieser Phase haben wir das Spiel komplett aus der Hand gegeben.
In der aktuellen Trainingswoche haben wir uns intensiv und fokussiert auf die kommende Aufgabe vorbereitet. Dabei ist es uns wichtig, die Spannung hochzuhalten, ohne die Jungs zu überlasten. Der Ausfall von Nils aufgrund seiner Sperre wiegt schwer, da er zuletzt ein wichtiger Stabilitätsfaktor in der Defensive war. Dennoch sehen wir das auch als Chance: Andere Spieler stehen bereit, sind motiviert und wollen ihren Teil zu unserem gemeinsamen Ziel beitragen.
Uns ist bewusst, welche Bedeutung die kommenden Wochen haben. Jetzt gilt es, mit der richtigen Mischung aus Vorfreude, Konzentration, Motivation und klarer Zielorientierung aufzutreten. Genau diesen Weg wollen wir gemeinsam weitergehen.
Wie immer, vielen Dank für Deine/eure Antworten und abermals wünsche ich euch viel Erfolg beim Spiel gegen Nassig!