Der nahezu komplette Spielerkader fand sich am hiesigem Freitag zum 1. Training der neuen Saison unter Spielertrainer Marcel Baumann ein.
Fotos by sigika
zu den Begegnungen gegen Rosenberg und Neunkirchen
„Moin Marcel,
Doppel-Talk und ‘nur“ zwei Fragen. Doch vorab mein erneuter Glückwunsch zum Punktgewinn. Als Laie vom Spielfeldrand würde ich sagen, dass es in Anbetracht des gesamten Spiels ein nicht unverdienter, aber auch eher ein leicht glücklicher Punktgewinn für den VfB war. Egal, nehmen wir gerne mit, wie auch die Tatsache, dass durch die Niederlage von Königshofen in Billigheim, wir erneut um einen Tabellenplatz nach oben, mittlerweile auf den 9. Rang hochklettern konnten. Chapeau!
Erneut war es allerdings auch kein Spiel, das einen Schönheitspreis bekommen würde, weder die Gäste noch der VfB – doch was zählt, sind bekanntermaßen die Punkte. Zum einen war da Julien, der im Nachschuss von Nikos Torschuss unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff zum 1:0 einnetzen konnte. Dabei hatte man auch Glück, dass die Gäste freistehend vor dem VfB-Tor in der 1. Halbzeit nicht in Führung gingen, wie auch später, dass ein vermeintliches Handspiel im Sennfelder Strafraum vom Schiri nicht gesehen wurde.
Wie sieht deine Bewertung des Spiels gegen Nassig aus?
Hallo Sigi,
ich denke, mit dem Punkt können am Ende beide Seiten gut leben – so haben es auch die Spieler und das Trainerteam aus Nassig nach dem Spiel gesehen.
Nassig war – wie schon im Hinspiel – vor allem bei Standardsituationen sehr gefährlich. Dadurch entstand phasenweise der Eindruck eines spielerischen Übergewichts. Dennoch hatten wir insbesondere gegen Ende der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten Hälfte richtig gute Aktionen, die wir sauber über die Flügel vorbereitet haben.
Umso ärgerlicher war es, dass wir genau in dieser Phase den Gegentreffer hinnehmen mussten. Dieser resultierte aus einem zu hektischen Spielaufbau und einem Ballverlust im Zentrum – das sind Situationen, die wir künftig noch klarer und ruhiger lösen müssen.
Den Punkt nehmen wir mit, auch wenn wir natürlich unsere Serie weiter ausbauen wollten. In der Gesamtbetrachtung kann das aber noch ein sehr wichtiger Zähler für uns werden.
Zur spielerischen Einordnung der letzten Partien muss man ganz klar sagen, dass die Platzverhältnisse nach dem doch recht strengen Winter aktuell noch eine große Rolle spielen. Es ist im Moment nicht immer möglich, den Fußball auf den Platz zu bringen, den wir uns grundsätzlich vorstellen.
Deshalb ist es entscheidend, die richtige Balance zu finden: zwischen unserer Spielidee und dem, was unter den gegebenen Bedingungen aktuell machbar und vor allem erfolgsversprechend ist. Genau daran arbeiten wir – und die Jungs setzen das mit hoher Bereitschaft und Leidenschaft um.
Wir haben mittlerweile 2/3 der Saison hinter uns und belegen den anvisierten und gewünschten einstelligen Tabellenplatz. Doch wäre es fatal, zu meinen, man habe es damit fast geschafft. Und wie ich dich mittlerweile kenne, wirst Du diesbzgl. noch keine Sekunde daran verschwendet haben. Immerhin sind noch 30 Punkte zu vergeben und aktuell beträgt unser Abstand zum Relegationsplatz lediglich 5 Punkte. Also müssen wir nach vorne schauen. Auch wenn unter den letzten zehn Begegnungen die Hälfte davon gegen Mannschaften sind, die tabellenmäßig hinter uns liegen. Da darf man sich wohlweislich nicht von blenden lassen und muss jedes Spiel für sich bewerten und entsprechend angehen.
Als nächstes spielen wir nun am Donnerstag in Rosenberg, gegen den Tabellenletzten und am Ostermontag gegen Neunkirchen, dem Tabellenvorletzten. Da wäre es relativ einfach zu sagen: „Da müssen sechs Punkte her!“ – damit könnte man relativ entspannt den nächsten Begegnungen gegen Mudau und Mosbach entgegensehen. Doch auch ich sehe die leicht latente Gefahr, hier die Spieler diesbzgl. zu sensibilisieren und entsprechend einzustellen, das dann wohl Deine und Max‘ Aufgabe sein wird.
Wie werdet ihr die Jungs zu den ‘vermeintlich leichten Gegnern‘ und den dennoch so schweren Spielen entsprechend einstellen?
Da hast du absolut recht und kennst meine Einstellung 😊
Solange rechnerisch noch etwas möglich ist – und das wäre aktuell sogar noch am vorletzten Spieltag der Fall – werden wir keinen Deut nachlassen.
Im Gegenteil: Wir werden noch einmal einen Zacken zulegen.
Rosenberg und Neunkirchen befinden sich in einer anderen Ausgangssituation als wir. Beide Teams stehen mit dem Rücken zur Wand – und genau das macht sie gefährlich. In solchen Momenten spielen Mannschaften oft freier auf, weil der Druck vermeintlich geringer ist. Der Druck liegt aktuell ganz klar bei uns, und damit müssen und werden wir umgehen.
Hinzu kommt, dass unser Kader derzeit etwas dünn besetzt ist. Gerade in einer englischen Woche sind die Möglichkeiten zur Rotation dadurch eingeschränkt. Umso mehr kommt es jetzt auf Zusammenhalt, Wille und die richtige Einstellung an.
Rosenberg nehme ich sehr ernst. Ich kenne die Mannschaft und vor allem die Führungsspieler um Breitinger, Löw, Volk und Pasour sehr gut, da ich diese schon selbst trainieren durfte. Ich weiß genau, welche Qualität und Mentalität dort vorhanden ist – genauso wie bei den jüngeren Spielern im Team.
Für mich persönlich ist es zudem immer etwas Besonderes, „zu Hause“ zu spielen. Ich freue mich auf viele bekannte Gesichter auf und neben dem Platz.
Über das Spiel gegen Neunkirchen machen wir uns am Donnerstag ab 20 Uhr Gedanken, oder vielleicht auch etwas später (ein Mannschaftsabend steht an 😊) .
Sportliche Grüße an alle!
Wie immer, vielen Dank für Deine/eure Antworten,
mögen wir möglichst wenige Ostereier in unser Tor bekommen
und stets eines mehr in das des Gegners legen –
viel Erfolg bei den Spielen gegen Rosenberg und Neunkirchen!
Gruß

„Moin Marcel,
abermals Chapeau und Glückwunsch für den erneuten, und erneut wichtigen Dreier – auch wenn es dafür sicherlich keinen Schönheitspreis geben wird, so kann uns das egal sein. Was zählt, sind die drei Punkte und genau dies, war immens wichtig, nach dem positiven Spielergebnis gegen Königshofen, gleich nochmals beim direkten Tabellennachbarn nachzulegen.
Nun war es zwar, wie schon erwähnt, kein so glanzreiches Spiel wie gegen Königshofen, wobei man dies auch nicht jedes Wochenende erwarten kann und darf, aber dennoch haben sich deine Jungs durchgebissen und auch mit Kampf und Einsatz, wie auch Opfer den, wenn auch etwas glücklichen Treffer durch Jan, über die Zeit gebracht und die Punkte eingefahren.
Wie sieht deine Spielanalyse gegen den Mitaufsteiger TSV Billigheim aus?
Unser Ziel war es, genau dort anzusetzen, wo wir in der Woche zuvor gegen Königshofen aufgehört hatten. Allerdings haben uns die schwierigen Platzverhältnisse sowie die sehr zweikampfintensive Spielweise des Gegners früh gezeigt, dass wir an diesem Tag andere Lösungen brauchen.
Die Mannschaft hat sich über die gesamte Spielzeit – über 100 Minuten hinweg – mit großer Bereitschaft und Mentalität in jeden Zweikampf geworfen. In der Halbzeit haben wir die Situation klar angesprochen und konkrete Anpassungen in unserer Spielweise vorgenommen. Diese Veränderungen haben deutlich besser zum Gegner und zu den äußeren Bedingungen gepasst.
Grundsätzlich steht für uns ein strukturierter Spielaufbau aus der Defensive über alle Ebenen im Vordergrund. An diesem Tag war es jedoch entscheidend, pragmatisch zu agieren: lange Bälle, Fokus auf zweite Bälle – und genau das war letztlich auch der Schlüssel in der spielentscheidenden Szene. Die Jungs haben die taktischen Vorgaben sehr diszipliniert umgesetzt. Andi war über die gesamte Spielzeit hinweg hochkonzentriert, und auch die Einwechselspieler haben sofort ihren Beitrag geleistet.
Eine großartige Entwicklung macht in meinen Augen Jan. Oft wurde ihm nachgesagt, zu viele Chancen außen vor zu lassen. Auch wenn er dies im Spiel gegen Königshofen mit einer 100-Prozentigen (vergebenen Chance) zunächst bestätigte, so schoss er danach den durchaus sehenswerten und immens wichtigen Ausgleich zum 2:2, ehe Niko loslegte. Auch im Spiel gegen Billigheim war es schließlich Jan, der uns mit seinem Treffer die wichtigen drei Punkte sicherte und mittlerweile hat er mit acht Treffern in dieser Saison mit Nico gleichgezogen.
Wie ist deine Meinung zu Jan’s positiver Entwicklung in dieser Saison?
Jan ist ein Spieler mit enormem Potenzial, insbesondere durch sein Tempo. Zu Saisonbeginn haben wir vor allem im defensiven Verhalten und in seinen Entscheidungsfindungen noch Entwicklungspotenzial gesehen. Daran arbeiten wir kontinuierlich. Offensiv ist es uns gelungen, durch eine klarere und einfachere Spielweise – Pass und Bewegung – seine Ballverluste zu reduzieren. Besonders positiv ist, dass er mittlerweile ein sehr gutes Gespür für zweite Bälle entwickelt hat und diese mit hoher Handlungsschnelligkeit nutzt. Seine acht Tore sprechen hier eine deutliche Sprache. Die Zusammenarbeit mit ihm macht großen Spaß, weil seine Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Umso ärgerlicher ist es, dass er beruflich bedingt aktuell nur einmal pro Woche trainieren kann.
Nun empfangen wir am Sonntag den SV Eintracht Nassig – auch dort sind wir durch Jan und Kenneth mit 0:2 in Führung gegangen, haben kurz vor der Halbzeit den Anschlusstreffer und Mitte der 2. Halbzeit den Ausgleich hinnehmen müssen. Soweit fast akzeptabel, doch in der 90. Minute dann das 3:2 für Nassig und so hat man, auch gefühlt, zumindest einen Punkt verloren, wie es sich leider immer wieder so ähnlich wiederholte. Hier ein Punkt verloren, dort zwei, oder ein Mal gänzlich verloren. Allesamt ärgerliche Ergebnisse. Insofern wünsche ich uns, dass wir nun auf dem Weg sind, die verlorenen Punkte (wie auch gegen Billigheim kurz vor Ende) wieder zurückzuholen und wäre guter Dinge, dass wir auch aus diesem Spiel drei Punkte holen können.
Wie schätzt Du die Chancen diesbzgl. ein, bzw. wie sieht Deine Taktik und die von Max aus, wie ihr unsere Erfolgskurve fortsetzen könnt?
Wenn wir auf das Hinspiel gegen Nassig zurückblicken, müssen wir selbstkritisch feststellen, dass wir uns dort ein Stück weit selbst geschlagen haben. Nach einer sehr guten ersten Halbzeit haben wir es verpasst, mit einer klareren Führung in die Pause zu gehen – statt eines möglichen 3:0 stand es nur 2:1. Der Anschlusstreffer resultierte aus einer unglücklichen Situation. Zudem mussten wir bereits früh verletzungsbedingt umstellen. In der zweiten Halbzeit haben wir durch zwei Kopfballtreffer einfache Gegentore zugelassen und uns zusätzlich durch eine rote Karte in der Schlussphase selbst geschwächt. In dieser Phase haben wir das Spiel komplett aus der Hand gegeben.
In der aktuellen Trainingswoche haben wir uns intensiv und fokussiert auf die kommende Aufgabe vorbereitet. Dabei ist es uns wichtig, die Spannung hochzuhalten, ohne die Jungs zu überlasten. Der Ausfall von Nils aufgrund seiner Sperre wiegt schwer, da er zuletzt ein wichtiger Stabilitätsfaktor in der Defensive war. Dennoch sehen wir das auch als Chance: Andere Spieler stehen bereit, sind motiviert und wollen ihren Teil zu unserem gemeinsamen Ziel beitragen.
Uns ist bewusst, welche Bedeutung die kommenden Wochen haben. Jetzt gilt es, mit der richtigen Mischung aus Vorfreude, Konzentration, Motivation und klarer Zielorientierung aufzutreten. Genau diesen Weg wollen wir gemeinsam weitergehen.
Wie immer, vielen Dank für Deine/eure Antworten und abermals wünsche ich euch viel Erfolg beim Spiel gegen Nassig!
Gruß


Sonntag, 15. März, 13.00 Uhr, 14. ST KK A in Roigheim
SpG Leibenstadt 1/Sennfeld 2 – Spvgg Hainstadt 2
41′ 1:0 Kunkel
Sonntag, 15. März, 15.00 Uhr, 18. ST Landesliga in Roigheim
VfB Sennfeld – SV Königshofen 5:2 (1:2)
17′ 0:1 Ullenbruch (4)
28′ 0:2 Dauth (11)
43′ 1:2 Hofmann (16)
53′ 2:2 Matter (13)
56′ 3:2 Vintonjak (9)
76′ 4:2 Vintonjak (9)
79′ 5:2 Vintonjak (9)
Im zweiten Heimspiel in Folge in Roigheim startete der VfB offensiv in die Partie gegen die Gäste aus Königshofen und erspielte sich bereits in der 4. Spielminute die 1. Ecke. Weitere Angriffe auf das Gästetor blieben allerdings ohne Torerfolg. Anders beim SV Königshofen, der urplötzlich nach einer Unzulänglichkeit in der Sennfelder Abwehr einen zunächst vom Torwart parierten Ball durch Ullenbruch in der 17. Minute das 0:1 erzielte. Knapp zehn Minuten später eine ähnliche Situation, in welcher der scheinbar geklärte Ball in Richtung Strafraumgrenze flog und dort volley mit einem sehenswerten Tor von Dauth im 0:2 im Sennfelder Gehäuse landete. Nur zwei Minuten später hatte Matter mit einer hundertprozentigen Chance vom linken Strafraumeck den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch leider ging der Ball nur knapp am linken Pfosten vorbei. Letztendlich konnte Hofmann in der 42. Minute nach Ecke von Nuno Medeiros zum verdienten 1:2 Anschlusstreffer einköpfen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.
Durch den Anschlusstreffer beflügelt setzte der VfB sein offensives Spiel wie zu Beginn der 1. Spielhälfte auch in der 2. Halbzeit mit einem Torschuss durch Luca Hofmann in der 48. Minute fort. Nur fünf Minuten später konnte Matter mit einem exzellenten Schuss, nach Zuspiel von Hofmann, zum 2:2 ausgleichen. Die Heimmannschaft kam nun gut ins Spiel und hatte einen ebenso guten Lauf, den sie in der 57. Minute durch einen Konter mit dem 3:2 durch Vintonjak, nach Zuspiel von Schmitt, abschließen konnten.
Nicht unverdient – das Spiel offenbar gedreht.
Die Gäste aus Königshofen schienen offensichtlich geschockt, es wollte ihnen keinerlei erfolgversprechende Spielzüge mehr gelingen. Anders so beim VfB Sennfeld. Es folgten weitere Torschüsse durch Schmitt und Vintonjak in der 68. und 70. Spielminute. Nur fünf Minuten später ließ Schiedsrichter Sevim ein Foul an Matter als Vorteil für den VfB weiterlaufen, so dass schlussendlich Vintonjak in der 76. Minute auf 4:2 erhöhen konnte. Vintonjak war es schließlich auch, der in 83. Minute das Auge hatte, um zu sehen, dass der Gästetorwart weit vor seinem Gehäuse stand. Chance erkannt – Chance genutzt. Von der Mittellinie zog Vintonjak ab und der Ball senkte sich über den Gästekeeper hinweg in dessen Gehäuse zum nicht unverdienten 5:2 Sieg des VfB Sennfeld. Die letzte Chance für Gehse in der 89. Spielminute führte zu keinem weiteren Torerfolg in einem durch das vom Schiedsrichtergespann souverän geleiteten Spiel. sk
Fotos by sigika
„Moin Marcel,
das letzte Spiel liegt ziemlich genau 100 Tage zurück. Es war das 1. Spiel der Rückrunde und wir spielten gegen den Tabellensechsten, den wir zu Saisonbeginn zuhause mit zwei Toren durch Jan Matter mit 2:1 besiegen konnten. In meiner Kurzzusammenfassung unserer jeweiligen Spiele hatte ich zur 5:2 Auswärtsniederlage notiert: „Die 0:1 Führung in der 18‘ durch Vintonjak wurde durch einen Doppelschlag in der 36‘ und 39‘ zu einem 2:1 Halbzeitstand. Dann gleich nach der Halbzeit ein Eigentor zum 3:1. Durch den Anschlusstreffer in der 57‘ von Matter zum 3:2 keimte zwar nochmal Hoffnung auf, aber dem vorentscheidenden 4:2 in der 74‘ folgte das entscheidende 5:2 in der Nachspielzeit. Insgesamt fiel das Ergebnis um zwei Tore zu hoch für Grünsfeld aus.“ So viel als Review zum letzten Spiel.
Nun habt ihr bereits seit Ende Januar wieder mit dem Training begonnen, wobei die Witterungsverhältnisse allerdings noch nicht so ideale Voraussetzungen auf den Spielstätten boten, um reale Spielsituationen einüben zu können.
Möchtest Du noch etwas zum letzten Spiel im Dezember mitteilen, oder lieber uns darüber informieren, wie ihr euch bislang vorbereitet habt, bzw. habt ihr während der spielfreien Zeit noch sonstige Aktivitäten unternommen?
Fazit für die Vorrunde: Ganz kurz zusammengefasst, wir haben in vielen Spielen gut gespielt, dafür aber zu wenig Punkte geholt. Vorne haben wir zu viele Chancen liegen lassen und hinten einige individuelle Fehler gemacht, die in dieser Klasse oft bestraft werden. Dies hat sich leider auch in den Vorbereitungsspielen weiter durchgezogen. Hier müssen wir schnellstmöglich gegensteuern, offensiv konsequenter und hinten abgeklärte auftreten.
Wir haben am 28.01. mit der Teamvorbereitung begonnen, individuell haben die Jungs ein Programm ab Anfang Januar bekommen. Die Bedingungen waren in den ersten 3 Wochen wirklich sehr unterschiedlich und wir mussten viel Fexibilität bezüglich Trainingsort, Zeit und Untergrund mitbringen. Seit zwei Wochen sind wir konstant auf dem Trainingsplatz unterwegs.
Unser Ziel für die Rückrunde: Jeden einzelnen Spieler weiter zu fördern und entwickeln, um dadurch die mannschaftliche Qualität zu erhöhen, taktisch den nächsten Schritt gehen und zeitgleich unser gemeinsames Ziel, den Klassenerhalt erreichen.
Ich war Anfang Februar beim Testspiel gegen die SG Sindringen/Ernsbach (3:0) mit dabei. Dort stand Neuzugang Pascal Sebert im Tor und musste ca. 20 Minuten vor Spielende verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Wie schwer ist Pascal verletzt, gibt es weitere Ausfälle zu verzeichnen?
Habt ihr schon Pläne, ob Pascal Sebert in der 1. oder in der 2. Mannschaft im Kader sein wird?
Zu Pascal. Er wird definit die kommenden 6 Monate ausfallen. Leider hat er sich bei dem Testspiel gegen Sindringen das Kreuzband gerissen. Er wäre im direkten Konkurrenzkampf mit Andi um die Position als Keeper in der 1. Mannschaft gestanden. Das Potential bringt er zu 100% mit und hat diese auch in seinen Trainingsleistungen von Anfang an gezeigt.
Jetzt kommt am nächsten Sonntag ausgerechnet der 1. Anwärter auf den Aufstieg in die Verbandsliga, der bislang bei zwei Remis und zwei Niederlagen, zuletzt gegen Grünsfeld, lediglich zehn Punkte liegen ließ. In unserem zweiten Spiel in der neuen Landesligasaison gingen wir Ende August sogar durch Luca Hofmann mit 0:1 in Führung. Dass man kein Spiel von Anfang an als verloren geben darf ist klar, doch gegen den Klassenprimus zu verlieren wäre auch keine Schande.
Wie wollen Du und Max die Mannschaft auf den kommenden Gegner einstellen?
Wir freuen uns auf das Spiel gegen TS Mosbach, auch hier hatten wir in der Vorrunde über 60 Minuten eine starke Leistung gezeigt. Diese wollen wir am Sonntag über 95 Minuten abrufen.
Zum Jahresende und jetzt zum Start nach der Winterpause zwei große Gegner, wo wir gegen den einen auch schon dreifach punkten konnten und gegen den anderen nicht wirklich schlecht dastanden, so dass wir uns auch fürs Wochenende etwas ausrechnen wollen.
Wie immer, vielen Dank für Deine Antworten und erneut wünsche ich euch viel Erfolg beim Spiel gegen TS Mosbach!



zu den Begegnungen gegen Rosenberg und Neunkirchen
„Moin Marcel,
Doppel-Talk und ‘nur“ zwei Fragen. Doch vorab mein erneuter Glückwunsch zum Punktgewinn. Als Laie vom Spielfeldrand würde ich sagen, dass es in Anbetracht des gesamten Spiels ein nicht unverdienter, aber auch eher ein leicht glücklicher Punktgewinn für den VfB war. Egal, nehmen wir gerne mit, wie auch die Tatsache, dass durch die Niederlage von Königshofen in Billigheim, wir erneut um einen Tabellenplatz, mittlerweile auf den 9. Rang hochklettern konnten. Chapeau!
Erneut war es allerdings auch kein Spiel, das einen Schönheitspreis bekommen würde, weder die Gäste noch der VfB – doch was zählt, sind bekanntermaßen die Punkte. Zum einen war da Julien, der im Nachschuss von Nikos Torschuss unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff zum 1:0 einnetzen konnte. Dabei hatte man auch Glück, dass die Gäste freistehend vor dem VfB-Tor in der 1. Halbzeit nicht in Führung gingen, wie auch später, dass ein vermeintliches Handspiel im Sennfelder Strafraum vom Schiri nicht gesehen wurde.
Wie sieht deine Bewertung des Spiels gegen Nassig aus?
Hallo Sigi,
ich denke, mit dem Punkt können am Ende beide Seiten gut leben – so haben es auch die Spieler und das Trainerteam aus Nassig nach dem Spiel gesehen.
Nassig war – wie schon im Hinspiel – vor allem bei Standardsituationen sehr gefährlich. Dadurch entstand phasenweise der Eindruck eines spielerischen Übergewichts. Dennoch hatten wir insbesondere gegen Ende der ersten Halbzeit und zu Beginn der zweiten Hälfte richtig gute Aktionen, die wir sauber über die Flügel vorbereitet haben.
Umso ärgerlicher war es, dass wir genau in dieser Phase den Gegentreffer hinnehmen mussten. Dieser resultierte aus einem zu hektischen Spielaufbau und einem Ballverlust im Zentrum – das sind Situationen, die wir künftig noch klarer und ruhiger lösen müssen.
Den Punkt nehmen wir mit, auch wenn wir natürlich unsere Serie weiter ausbauen wollten. In der Gesamtbetrachtung kann das aber noch ein sehr wichtiger Zähler für uns werden.
Zur spielerischen Einordnung der letzten Partien muss man ganz klar sagen, dass die Platzverhältnisse nach dem doch recht strengen Winter aktuell noch eine große Rolle spielen. Es ist im Moment nicht immer möglich, den Fußball auf den Platz zu bringen, den wir uns grundsätzlich vorstellen.
Deshalb ist es entscheidend, die richtige Balance zu finden: zwischen unserer Spielidee und dem, was unter den gegebenen Bedingungen aktuell machbar und vor allem erfolgsversprechend ist. Genau daran arbeiten wir – und die Jungs setzen das mit hoher Bereitschaft und Leidenschaft um.
Wir haben mittlerweile 2/3 der Saison hinter uns und belegen den anvisierten und gewünschten einstelligen Tabellenplatz. Doch wäre es fatal, zu meinen, man habe es damit fast geschafft. Und wie ich dich mittlerweile kenne, wirst Du diesbzgl. noch keine Sekunde daran verschwendet haben. Immerhin sind noch 30 Punkte zu vergeben und aktuell beträgt unser Abstand zum Relegationsplatz lediglich 5 Punkte. Also müssen wir nach vorne schauen. Auch wenn unter den letzten zehn Begegnungen die Hälfte davon gegen Mannschaften sind, die tabellenmäßig hinter uns liegen. Da darf man sich wohlweislich nicht von blenden lassen und muss jedes Spiel für sich bewerten und entsprechend angehen.
Als nächstes spielen wir nun am Donnerstag in Rosenberg, gegen den Tabellenletzten und am Ostermontag gegen Neunkirchen, dem Tabellenvorletzten. Da wäre es relativ einfach zu sagen: „Da müssen sechs Punkte her!“ – damit könnte man relativ entspannt den nächsten Begegnungen gegen Mudau und Mosbach entgegensehen. Doch auch ich sehe die leicht latente Gefahr, hier die Spieler diesbzgl. zu sensibilisieren und entsprechend einzustellen, das dann wohl Deine und Max‘ Aufgabe sein wird.
Wie werdet ihr die Jungs zu den ‘vermeintlich leichten Gegnern‘ und den dennoch so schweren Spielen entsprechend einstellen?
Da hast du absolut recht und kennst meine Einstellung 😊
Solange rechnerisch noch etwas möglich ist – und das wäre aktuell sogar noch am vorletzten Spieltag der Fall – werden wir keinen Deut nachlassen. Im Gegenteil: Wir werden noch einmal einen Zacken zulegen.
Rosenberg und Neunkirchen befinden sich in einer anderen Ausgangssituation als wir. Beide Teams stehen mit dem Rücken zur Wand – und genau das macht sie gefährlich. In solchen Momenten spielen Mannschaften oft freier auf, weil der Druck vermeintlich geringer ist. Der Druck liegt aktuell ganz klar bei uns, und damit müssen und werden wir umgehen.
Hinzu kommt, dass unser Kader derzeit etwas dünn besetzt ist. Gerade in einer englischen Woche sind die Möglichkeiten zur Rotation dadurch eingeschränkt. Umso mehr kommt es jetzt auf Zusammenhalt, Wille und die richtige Einstellung an.
Rosenberg nehme ich sehr ernst. Ich kenne die Mannschaft und vor allem die Führungsspieler um Breitinger, Löw, Volk und Pasour sehr gut, da ich diese schon selbst trainieren durfte. Ich weiß genau, welche Qualität und Mentalität dort vorhanden ist – genauso wie bei den jüngeren Spielern im Team.
Für mich persönlich ist es zudem immer etwas Besonderes, „zu Hause“ zu spielen. Ich freue mich auf viele bekannte Gesichter auf und neben dem Platz.
Über das Spiel gegen Neunkirchen machen wir uns am Donnerstag ab 20 Uhr Gedanken, oder vielleicht auch etwas später (ein Mannschaftsabend steht an 😊) .
Sportliche Grüße an alle!
Wie immer, vielen Dank für Deine/eure Antworten.
Mögen wir möglichst wenige Ostereier in unser Tor bekommen
und stets eines mehr in das des Gegners legen –
viel Erfolg bei den Spielen gegen Rosenberg und Neunkirchen!
Gruß

Mittwoch, 27. August, 18.00 Uhr !!! 3. ST Landesliga
SC Königshofen – VfB Sennfeld 2:0 (0:0)
Während die Gastgeber, der SV Königshofen, zum Saisonauftakt eine Heimniederlage gegen den TS Mosbach hinnehmen musste und auch am zurückliegenden Sonntag in Waldbrunn sieglos blieb wird es für den VfB um so schwerer, wenn die ohnehin stets im oberen Tabellendrittel situierten Gastgeber nun ihre ersten Punkte einspielen wollen.
Aber auch der VfB Sennfeld muss sich nach dem Sieg gegen Grünsfeld und der gezeigten Leistung beim TS Mosbach nicht verstecken und wird sicherlich nicht chancenlos in die Messestadt fahren.
Der VfB Sennfeld lädt, wie gewohnt, den/die 12. Mann/Frau
zur Unterstützung unserer Mannschaft ein und wünscht viel Erfolg !
Fotos by sigika
4′ 0:1 Phillip Henning (21)
32′ 1:1 Jan-Heinrich Matter (13)
90′ 2:1 Jan-Heinrich Matter (13)
sk / Mit dem ersten ernsthaften Angriff erzielten die Gäste aus Grünsfeld bereits in der 4. Spielminute die 0:1 Führung durch Henning. Nur vier Minuten später gab es gar die zweite Chance für Grünsfeld um die Führung auszubauen. Die Gastgeber sicherlich leicht geschockt, aber keineswegs in Schockstarre. Im Gegenzug, nach einem Angriff in der 11. Spielminute und einem vermeintlichen Foul im Grünsfelder Strafraum, zeigte der Unparteiische zunächst auf den Punkt, revidierte allerdings seine Entscheidung nach Rücksprache mit dem Schiedsrichterassistenten. Nur eine Minute später ergab sich für Gehse die nächste Chance um den Ausgleich für Sennfeld zu erzielen. Mittlerweile waren auch die Spielanteile ausgeglichen. In der 32. Spielminute lief ein Angriff der Hausherren über die linke Seite wobei Spielertrainer Baumann mit einem brillianten Pass zunächst Gehse bediente und dieser direkt auf Höhe des Elfmeterpunktes weiterleitete wo Matter den Ball volley ins Gästegehäuse zum 1:1 einschoß. Den Gästen blieb noch eine Chance vor der Halbzeitpause, die aber nicht von Erfolg gekrönt war. Für hitzige Diskussionen sorgte dagegen ein Foul an Herold als letztem Mann vor dem gegnerischen Strafraum, doch hatten die Gäste Glück und wurden vor einer roten Karten bewahrt.
Nach der Halbzeitpause ein ähnliches Bild wie in der ersten Spielhälfte. Mittlerweile waren auch Spielanteilte, wie auch die Spielqualität ebenbürtig und mit Chancen auf beiden Seiten. In der 85. Minuten reduzierten sich die Gastgeber nach einem unnötigen Foul am gegnerischen Torhüter und man hoffte, die verbleibende Zeit überstehen und das Unentschieden halten zu können. Schließlich zog in der 90. Minute Matter nach Zuspiel aus dem Mittelfeld nach links aussen und versenkte von dort aus spitzem Winkel den Ball zum 2:1. Mit diesem „lucky punch“ endete das Auftaktspiel des VfB zwar glücklich aber nicht unverdient mit dem 2:1 Endstand
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Max Förderer, mit Niklas Schüttler und Keven Oswald
Tore: 4‘ 0:1 Henning, 32‘ 1:1 Matter, 90‘ 2:1 Matter
VfB Sennfeld:
Schönleber (C), Linzer, Heizmann, Rein, Gehse (87‘ Nies), Matter (90‘+2 Felke), S. Schmitt, M. Bauer, C. Kunkel (39‘ Laier), Herold 75‘ Mayerhöffer) , Baumann
FC Grünsfeld:
Konrad (C), Himmel, Scherer, Henning (64‘ Scherer), Gerberich, Kemmer (64‘ Bethäußer), T. Dürr, D. Dürr (64‘ Mirco Häußler), Schreck (79‘ Eckert), A. Albert
Fotos by sigika
Der VfB Sennfeld bedankt sich für die Unterstützung durch seine Fans
Foto by Michi Bauer/Lara März
Samstag, 23. November 14.15 Uhr,
16. Spieltag in Krautheim
SpG Krauth/Westernh – VfB Sennfeld 1:3 (1:0)
43′ 1:0 Andi Linzer (1), ET
70′ 1:1 Nuno Alberto Silva Medeiros (11)
81′ 1:2 Nuno Alberto Silva Medeiros (11)
90′ 1:3 Nino Vintonjak (9)
Fotos by sigika
no images were found
Sonntag, 17. November 14.30 Uhr,
15. Spieltag in Buchen
TTSC Buchen – VfB Sennfeld 0:4 (0:2)
2′ 0:1 Nikola Vintonjak (9)
12′ 0:2 Steffen Schmitt (12)
47′ 0:3 Steffen Schmidt (12)
51′ 0:4 Muhammed Cakar (13), ET
Fotos by sigika
no images were found
Sonntag, 10. November 14.30 Uhr,
14. Spieltag in Roigheim
VfB Sennfeld – SpG Heidersbach/Bödigheim 6:2 (6:0)
7′ 1:0 Nikola Vintonjak (9)
8′ 2:0 Nikola Vintonjak (9)
11′ 3:0 Steffen Schmitt (12)
36′ 4:0 Nuno Alberto Silvo Medeiros
41′ 5:0 Timo Herold (18)
44′ 6:0 Nuno Alberto Silvo Medeiros
68′ 6:1 Leon Schulz (15), Strafstoß
81′ 6:2 Christopher Scheuermann (6)
sk/ Von der ersten Minute aggressiv, impulsiv und druckvoll startete der VfB in die Partie gegen die SpG Heidersbach/Bödigheim. Verfehlte eine hundertprozentige Chance für Nuno Medeiros bereits in der 3. Minute noch sein Ziel, so konnte fünf Minuten später Vintonjak über die rechte Seite seinen Angriff auf das Gästetor mit dem 1:0 abschließen. Bereits eine Minute später erhöhte abermals Vintonjak nach Zuspiel von Schmitt auf 2:0. Dass die Gäste offensichtlich von der Spielweise der Hausherren beeindruckt waren und massiv unter Druck der VfB-Angriffswellen stand, zeigte das 3:0 bereits in de 12. Minute per Flugkopfball von Schmitt nach Zuspiel von Nuno. Die Gäste kamen weiterhin nicht ins Spiel, während der VfB sich noch weitere Möglichkeiten erspielte. So konnte in der 37. Minute Nuno Medeiros nach Flanke von Rein zum 4:0 vollenden. In der 40. Minute war es schließlch Herold der nach Ecke von Nuno das Ergebnis auf 5:0 hoch schraubte. Den Schlusspunkt in der ersten Spielhälfte setzte dann erneut Nuno Medeiros, als er eine Minute vor der Halbzeit einen Pass von Vintonjak gekonnt zum 6:0 Pausenstand einschoss.
Dass es nicht ganz so turbulent weitergehen würde, davon musste man ausgehen. So wurden auch zahlreiche Wechsel vorgenommen und der äußerst agile Angriffsfußball der ersten Spielhälfte kam nicht mehr zustande, ohne dass die Gäste dadurch gefährlicher wurden, sondern auch jetzt nur sporadisch vor dem Tor des VfB auftauchten. Einer dieser Angriffe führte nach einem Handspiel im Sennfelder Strafraum zu einem Elfmeter für die Gäste, den Leon Schulz zum 6:1 Anschlusstreffer verwandeln konnte. Es folgten vergebene Chancen durch Schmitt, Nuno und Vintonjak, die das Ergebnis noch deutlicher hätten ausfallen lassen können. Schließlich blieb es den Gästen vorbehalten, in der 81. Spielminute, nach einer Flanke von der rechten Strafraumseite durch Scheuermann den 6:2 Endstand zu erzielen.
Fotos by sigika
no images were found
Gute Trainingsbeteiligung beim Freitagabendtraining unter Co-Trainer Max Heizmann
no images were found
Der VfB wünscht der 1. Mannschaft viel Erfolg !
Mittwoch, 18. September, 18.30 Uhr in Osterburken
SV Osterburken – VfB Sennfeld
Viel Erfolg und zahlreiche Unterstützung für unsere Mannschaft
wünscht der VfB Sennfeld 1923 e.V. !!!