Unmittelbar nach den Weihnachtsfeiertagen trafen sich Schriftführer Sigi Karrer und der Vorsitzende des VfB Sennfeld, André Schönsiegel in dessen Haus zum „Weihnachtsinterview“.
Zur Person:
André Schönsiegel, Jahrgang ’79 wurde in Heilbronn geboren und wuchs in Sennfeld im Borschel auf. Mehr Nähe zu Sportplatz und Sportheim geht nicht. In den Jugendmannschaften, vor allem von der F- bis zur C-Jugend spielte er u.a. mit Jürgen Zöller und Sascha Bischoff. Ab den C- und B- Junioren hatte man später dann schon Spielgemeinschaften und spielte bei den B-Junioren in Osterburken. Dies auch in der Landesliga so erfolgreich, dass man zum Ende der Saison gar in die Verbandsliga (damals die höchste Spielklasse) hätte aufsteigen können. Doch zog der SVO nach vereinsinterner Entscheidung die Mannschaft kurzerhand aus dem Wettbewerb zurück. Leider – wäre sicherlich eine gute Erfahrung für alle Beteiligten gewesen.
Danach spielte André in der A-Jugend von Heidersbach/Seckach/Waldhausen und mit 16 dann auch zeitgleich bei den Senioren der 1. Mannschaft in Sennfeld. Über Schefflenz nach Billigheim und zahlreiche weitere Stationen kehrte André später dann wieder nach Sennfeld zurück, wo er zunächst wieder die 1. Mannschaft verstärkte und später dann auch in der 2. Mannschaft aushalf.
Sein definitiv letztes Spiel für den VfB Sennfeld absolvierte er am 17. Juni 2023 bei einem Benefizspiel im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubilläums mit der Odenwaldauswahl gegen die Ruhrpotthelden. Unter der sportlichen Leitung des ehemaligen Bundesligaschiedsrichters Peter Corell und der Moderation von Sportreporter Werner Hansch ging das Spiel zwar mit 7:2 verloren, doch war es André Schönsiegel vorbehalten, in der 54. Spielminute den Anschlusstreffer zum 6:1 gegen Torhüterlegende Oliver Reck zu erzielen. So viel vorab.
„Moin André,
nach nunmehr knapp zwei Jahren bist du seit der Mitgliederversammlung im März 2024 Vorsitzender des VfB Sennfeld und hast damit, den danach zum Ehrenvorsitzenden ernannten, Jürgen Walter in diesem Amt abgelöst.
Vorab war man, ganz ehrlich gesagt, in der Vorstandschaft bemüht und nervös, einen adäquaten Ersatz für Jürgen finden zu können und letztendlich mehr als froh, als man von deiner Zusage erfuhr, dass Du dich zur Wahl des Vorsitzenden für den Verein stellen wolltest.
Alle waren erleichtert, dass man einen Nachfolger gefunden hatte, und nun sind alle mittlerweile davon überzeugt, die richtige Person und den richtigen Nachfolger gefunden zu haben.
André, Du warst fußballerisch in verschiedenen Vereinen, auch höherklassig aktiv und zuletzt wieder für den VfB Sennfeld. Und, wie ich mich erinnere, warst Du auch stets ein selbstbewusster, konsequenter und spielbestimmender Akteur.
Beruflich bist Du heute in Heidelberg bei der Berufsfeuerwehr tätig.
Daher auch zunächst meine erste Frage, die sich auf deine berufliche Situation bezieht.
Zum einen wollte ich gerne wissen, welche spezielle Funktion Du bei der Berufsfeuerwehr in Heidelberg ausübst, bzw. welche Arbeitszeiten Du dort hast. Sind dies spezielle Schichtfolgen, hast du dafür eine zusätzliche Wohnung, oder ein Zimmer in Heidelberg, bzw. wie belastend ist solch eine Tätigkeit als Feuerwehrmann im Allgemeinen, oder bei besonders tragischen Unglücken im Besonderen?
Ich bin seit 2001 im ganz normalen Einsatzdienst der Berufsfeuerwehr Heidelberg tätig, der seit 01.01.2025 immer einen 24-Stunden-Dienst von 07.00 – 07:00 Uhr umfasst. Mittlerweile habe ich dort natürlich auch noch verschiedene zusätzliche Führungsfunktionen inne.
Untergebracht sind wir in den Räumlichkeiten der Feuerwache, so dass ich keine separate Wohnung benötige. D.h., ich fahre alles mit dem Zug von hier nach Heidelberg und dort vom Bahnhof mit dem Fahrrad zur Feuerwache.
Bei besonders schweren Vorfällen haben wir sowohl für die Betroffenen, aber auch für unsere eigenen Leute einen psychologischen Betreuungsdienst (PSNV), der sich derer Probleme annimmt.
Das Amt eines Vorsitzenden ist meist sehr zeitintensiv und man muss sich diese Zeit irgendwo anders „abzwacken“. Dies interessiert mich zum einen deshalb, da ich seinerzeit auch ein Amt beim VfB innehatte und dennoch stets für zwei Tage nach Stuttgart zur Arbeit pendeln musste und andererseits deshalb, wie Du das hinbekommst.
Schichtarbeit im Einklang mit Vereinsarbeit – geht das?
Es ist wie früher beim Fußball – man muss eben schauen, dass man tauschen kann oder entsprechend frei nimmt. Bei unseren vereinseigenen Terminen, wie wir z.B. im Vorfeld den Termin für die Mitgliederversammlung festlegen, haben wir es dann ja selbst in der Hand, wie wir die Termine legen.
Selbstverständlich würde ich hin und wieder das ein oder andere Spiel auch gerne sehen, doch wenn man arbeiten muss, dann geht das dann eben auch nicht immer.
Analog zu den Fragen an den jetzigen Ehrenvorsitzenden nun die nächste Frage auch an dich.
Was sind seit deiner Amtsübernahme des Vorsitzenden für dich die aufwändigsten und zeitintensivsten Aufgaben, bzw., was die etwas Lästigeren und was die Angenehmeren, und wie zeitintensiv ist deine Arbeit für den Verein?
Sehr zeitintensiv ist der gesamte Email-Schriftverkehr, sowie die Koordination und Absprache mit den Behörden, ob das der Fußballverband, Landratsamt oder das Amtsgericht wegen einer recht simplen Satzungsänderung ist und einem das vermeintlich einfache Leben doch recht umständlich und kompliziert gestalten können.
Manchmal geht es schnell und manchmal gestaltet es sich etwas langwieriger.
Dennoch ist definitiv alles zeitintensiver als ich es mir vorgestellt habe. Es kam erst so nach und nach das ein oder andere hinzu, so dass es nun aber schon ordentlich läuft. Auch ist es häufig die doppelte Betätigung, da ja auch alles über meinen Posteingang läuft. Gerade auch die personellen Dinge.
Da bin ich allerdings froh, wenn ich im Vorfeld zwar darüber informiert werde, was ansteht, aber ich muss dann auch nicht zwingend bis zum letzten Verhandlungstag mit eingebunden sein. Ich bin sehr froh, dass dann die entsprechenden Abteilungsleiter & Jürgen die Sache verantwortungsvoll zu Ende bringen und ich anschließend darüber hinaus informiert werde. Dafür bin ich sehr dankbar.
Bzgl. des Zeitansatzes habe ich es mal anhand des Oktoberfestes hochgerechnet. Allein hier hat sich mein Zeitaufwand auf gut 50 Stunden erstreckt.
Kommen wir auf den Verein zu sprechen. Sportlich gesehen steht der Verein bestens da. Beim Aushängeschild mit der 1. und 2. Mannschaft in der Landesliga und Kreisklasse A, wie auch mit der TT-Abteilung seit nunmehr über 40 Jahren präsent, und erfreulich sportlich aktiv.
Ich möchte dich jedoch als ehemaliger Fußballer zunächst auf die sportliche Situation beider Mannschaften ansprechen, wie schätzt Du diese ein?
Ich sag mal so – im Moment bei der 1. Mannschaft – die letzten drei Spiele gingen zwar verloren und dennoch liegen wir aktuell 4 Punkte vor dem Relegationsplatz. Doch haben zwei Mannschaften hinter uns auch noch ein Spiel weniger, ohne uns allerdings damit vom aktuellen Tabellenplatz verdrängen zu können.
Im neuen Jahr wird es nicht leichter werden. Mit TS Mosbach hat man gleich einen harten Prüfstein, danach kommt Königshofen und anschließend geht es nach Billigheim. Aus diesen beiden Spielen gegen direkte Mitstreiter um den Klassenerhalt sollte man möglichst vier oder optimal sechs Punkte holen, da man andernfalls schon in Schwierigkeiten kommen könnte.
Trotzdem bin ich mit den gezeigten Leistungen & des Engagements von jedem Einzelnen, im Gegensatz zu der vergangenen Landesligasaison, mehr als zufrieden, sogar überrascht mich der ein oder andere eher.
Bei der 2. Mannschaft ist es ähnlich. Nach sehr gutem Start befindet man sich auf Platz 11. Hier waren in den letzten vier Spielen zumindest zwei Unentschieden mit dabei. Insgesamt ist deren Leistung dennoch über den Erwartungen liegend anzusehen, wenn auch die eigene Zielvorgabe höher angesiedelt ist.
Wenn man sich die Geschichte des Tischtennis beim VfB seit 1983 anschaut, lief es personell gesehen schon mal besser. Trotz allem haben wir mittlerweile wieder zwei Mannschaften und mit den Jugendlichen im Rückraum hat man hoffentlich eine gute Ergänzung für die Zukunft.
Es dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein, dass der Abteilungsleiter Fußball, Julian Bauer, sich bei der Mitgliederversammlung im Frühjahr nächsten Jahres nicht mehr zur Wahl stellen wird. Auch der Jugendleiter, Falk Richter, steht nicht mehr zur Wahl. Das ist im Fall Julian m.E. überaus sehr schade, da er ja nach gerade zwei Jahren sich sehr gut eingearbeitet hatte, mittlerweile dann auch sicherlich die richtigen und wichtigen Connections, wie auch all die andere Erfahrungen gesammelt hatte. Und auch Falk hat in all den Jahren sehr gute Arbeit geleistet und sein Netzwerk innerhalb der JSG Seckachtal geschaffen und stellt sein Amt nun zur Wahl.
Hast Du, hat die Vorstandschaft, für diese beiden Positionen schon Ersatz gefunden, die sich bei der nächsten Mitgliederversammlung zur Wahl stellen werden, bzw. wie wollt, oder werdet ihr dies ggf. kompensieren?
Vorerst möchte mich bei Falk & Julian ausdrücklich für ihren außergewöhnlichen Einsatz, der oft, was nicht selbstverständlich ist, im Hintergrund ablief, bedanken.
Beide Positionen sind aktuell noch offen. Wir suchen fieberhaft Leute, die motiviert sind und sich im Ehrenamt gerne einbinden wollen. Dabei sollten wir sie nicht überfordern und die Aufgaben besser auf mehrere Schultern verteilen.
Gerade im Bereich Abteilungsleiter Fußball läge aktuell der Schwerpunkt & Fokus auf der Organisation des Spielbetriebes der 1. Mannschaft. Die Person(en) sollten motiviert sein und es muss klar abgegrenzt sein, was den jeweiligen Aufgabenbereich umfasst.
Hierzu eine kleine Anekdote: Ich habe unlängst eine Mail erhalten, in welcher eine Frau (selbst Fußball erfahren) mitteilte, dass sie neu nach Sennfeld zugezogen sei und nun anbot, sich im Verein individuell mit einzubringen (auch aufgrund des Artikels auf der HP zwecks fehlendem Personals) – ich glaubte schon an einen 6er im Lotto – auf meine Antwort hin, dass wir sehr wohl im Jugendbereich, u.a. bei den Bambini, oder innerhalb der Vorstandschaft, Bedarf hätten, fragte ich die Frau, wo sie denn wohne. Ihre Antwort: „In der Ahornstraße“ und da mir diese Straße im gesamten Stadtgebiet nicht geläufig war, war dann auch das Missverständnis schnell geklärt, da diese ehrenamtsfreundliche Frau leider in Sennfeld Schweinfurt wohnte. Solch eine Mail würde ich mir erneut mit Wohnsitz Sennfeld/Baden wünschen 😉
Natürlich gibt es immer wieder Ab- und Zugänge, auch in einer Vorstandschaft. Auch hier wird sich die Vorstandschaft des VfB Sennfeld immer wieder mit auseinandersetzen müssen.
Zuletzt hatte diesbzgl. auch ich angekündigt, das Amt des Schriftführers anderweitig alsbald übergeben zu wollen. Doch appelliere ich ja auch stets an uns selbst, dass je Vereinsjahr nicht mehr als zwei Vorstandsmitglieder ausscheiden sollten, um keinen allzu großen Umbruch zu erleiden. Wir müssen es vermeiden, durch einen allzu großen Wechsel in der Vorstandschaft, uns selbst zu schwächen. Auch wird es, gefühlt von Jahr zu Jahr, immer schwieriger, Ersatz zu finden. Sei es auch nur zunächst, als aktiver oder passiver Beisitzer.
Daher hoffe und wünsche ich mir, dass sowohl Du, als auch Andi, der zweite Vorsitzende, noch eine Weile euer Amt innehaltet. Dementsprechend meine Frage:
André, hast Du selbst noch besondere Ideen, Visionen oder Ziele, die Du mit und/oder für den Verein umsetzen möchtest?
Zunächst möchte ich, dass zeitnah das erfolgreich umgesetzte Crowdfunding-Projekt der Volksbank final mit der Beschaffung des Rasenmähers umgesetzt wird. Bis zum Rückrundenauftakt im März sollte dies möglich sein. Was die bauliche Infrastruktur angeht, darf das Sportheimdach nicht in Vergessenheit geraten.
Schließlich gilt es, die sportliche Situation längst möglich so hoch zu halten.
Die 1. Mannschaft ist in der Basis recht jung und die Aktiven untereinander unternehmen sehr viel zusammen und diesen Spirit sollte man möglichst lange mitnehmen, sowohl im privaten, wie auch für den sportlichen Bereich. Hier entwickelt sich etwas richtig Schönes.
Eine zentrale Herausforderung ist aktuell die vakante Position des Kassiers. Diese Funktion ist für die Handlungsfähigkeit des Vereins unerlässlich. Deshalb richte ich einen klaren Appell an unsere Mitglieder: Wir (unser Kassier) benötigen hier Unterstützung, damit der Verein auch künftig verlässlich und ordnungsgemäß geführt werden kann. Die mögliche Unterstützung durch den seitherigen Kassier, auch weiterhin im Vorder- oder Hintergrund, hatten wir ja schon angekündigt, falls dies gewünscht werden sollte.
Wir sind mittlerweile mitten im Thema Fußball angelangt. Ich habe diese Frage im Sommer-Interview sowohl dem Trainer Marcel Baumann, wie auch zuletzt dem Ehrenvorsitzenden Jürgen Walter und AL Felix gestellt, wie sie den sportlichen Erfolg der 1. Mannschaft zum Ende der Saison 2026 sehen.
Wo siehst du den VfB Sennfeld zum Ende der 2. Landesligasaison im Sommer 2026?
Zur Zeit sind wir, der VfB Sennfeld, im Odenwald eine attraktive Fußballadresse.
Entgegen der Einschätzung des Ehrenvorsitzenden und des Trainers wäre ich mit einem Nichtabstieg (Platz 12) vollauf zufrieden und gehe davon aus, dass hierzu noch weitere 16 Punkte aus den verbleibenden 14 Spielen ausreichend sind. Im Gegensatz zur ersten Landesligasaison ist man dieses Mal wesentlich besser aufgestellt und macht insofern auch alles einen ‘Ticken‘ besser.
Wir haben uns zuletzt ausschließlich über Fußball unterhalten. Neben Badminton ist aber auch die TT-Abteilung ein wichtiger und großer Bestandsteil des Vereins. Eberhard Friedrich, seit Gründung der Abteilung deren Vorsitzender, der er immer noch versteht und irgendwie alles zusammenhält, ist einfach ein genialer und für den Verein glücklicher Umstand.
Wie siehst du die Geschichte der TT-Abteilung, bzw. auch, wie es in Zukunft, nach dessen wohlverdienter Ära, weiter gehen könnte/sollte?
Eine mittlerweile lange erfolgreiche & traditionsreiche Abteilung des VfB mit einem stetigen Auf und Ab, der mal zwei oder drei gemeldeten Mannschaften. Diese wird eben viel von den zumeist älteren Spielern getragen und aufrechterhalten. So gilt es, auch mit den hinzugekommenen Jugendlichen, in die Zukunft zu blicken und auch hier mit möglichst zwei Mannschaften weiter auf der sportlichen Bühne präsent zu sein. Besonders geprägt wurde sie in den vergangenen 43 Jahren durch unseren Abteilungsleiter Felix, der sich nicht nur organisatorisch, sondern auch sportlich mit großem Einsatz einbringt.
Für die Zukunft braucht es neue Impulse und engagierte Mitglieder, die bereit sind, für die Tischtennisabteilung Verantwortung zu übernehmen.
Die Badmintonabteilung trifft sich nur noch sporadisch für gesellschaftliche Treffen, ohne dass man wirklich sportlich aktiv wird.
Es könnte allerdings auch Bedarf, von weiteren bislang nicht bekannten Trainingswilligen, vorhanden sein. Zudem wäre es schade, wenn man die Trainingsmöglichkeit in der Festhalle ungenutzt ließe!
Könntest Du dir vorstellen, bzw. wolltest Du, dass man die Badmintonabteilung sportlicherseits eventuell wieder reaktiviert, um regelmäßige Trainingsabende absolvieren zu können?
Ja, gerne kann man die Abteilung reaktivieren, ich wäre hierzu sehr aufgeschlossen. Gerne kann sich wieder etwas entwickeln. Ebenso sollte man offen dafür sein, dass sich durch neue engagierte Mitglieder auch andere Sportangebote entwickeln könnten. Es würde dem Verein gut zu Gesicht stehen, wenn die Abteilung wieder belebt würde.
Die Jugend eines Vereins ist eigentlich stets das Standbein für die Zukunft. Nun haben wir, die JSG Seckachtal (aber nicht nur wir), allerdings immense Probleme, die Bereiche der B- und A-Junioren mit Spielern bestücken zu können.
Konkret haben wir keine A-Jugend-Mannschaft gemeldet. Quasi das „Rückgreifbecken“ für die Senioren, irgendwann mal die Junioren im Seniorenbereich einsetzen zu können.
Wie siehst Du dies für die Zukunft? Werden wir da noch weitere Fusionen befürchten, oder eingehen müssen, und falls ja, mit wem ggf.?
Die Jugendarbeit bleibt für den Verein ein zentrales Zukunftsthema. Insbesondere in den Bereichen der B- und A-Junioren haben wir Probleme ausreichend Spieler zur Verfügung zu haben. In der JSG arbeiten aktuell bereits, je nach Alter, mehrere Vereine zusammen. Örtlich und strukturell gesehen sind die Möglichkeiten für zusätzliche Fusionen begrenzt und deren Sinnhaftigkeit müsste sorgfältig geprüft werden. Auch im Hinblick auf die Übungsleiter stehen wir aktuell bereits jetzt vor der Herausforderung, obwohl mehrerer Vereine, genügend Personal zu finden. Jede weitere Personalie in diesem Bereich würde zu einer spürbaren Entlastung führen.
Soweit zu meinen vorrangigsten Fragen.
Nun, auch Du erinnerst Dich – früher hatten wir in unserer monatlich erschienen, Vereinszeitschrift „VfB-LIVE“ zum näheren Kennenlernen von Spielern und Verantwortlichen eine Doppelseite mit dem Titel “PORTRAIT“ und dazu die nachfolgenden Fragen, wie man sie auch aus dem Sportteil in der Zeitung kennt, die ich Dich bitten möchte, mir zu beantworten:
- Welches ist dein Lieblingsverein? Gladbach (die richtige Borussia)
- Zu welcher Musikrichtung tendierst Du?
ich höre querbeet, der Schwerpunkt liegt dabei aber auf Rockmusik - Wenn Du nur ein Land wegen seines Essens besuchen dürftest, dann wäre dies? Südafrika
- Wo wärst Du jetzt am liebsten?
am Strand am Meer mit sanftem Meeresrauschen - Wem möchtest Du auf keinen Fall in der Sauna begegnen?
einem lauten, nervigen Saunabeisitzer - Wie bringt man dich aus der Fassung?
Eigentlich fast gar nicht, was ich jedoch nicht leiden kann ist, wenn man Leute von oben herablassend behandelt;
wenn, dann mit außergewöhnlichen Thermomixgeräuschen😊 - Welche Gabe möchtest Du besitzen?
Kurzfristig: Den aktuellen Trainingsplan meiner Töchter absolvieren zu können, ohne dass ich selbst danach Muskelkater habe.
Langfristig: Gedanken lesen - Womit, oder wie entspannst DU dich? zumeist mit Lesen & Podcasts
- Welchen Sport würdest Du nie ausüben? E-Sport – ist für mich kein Sport
- Was ist für dich die wichtigste Erfindung? Dampfmaschine
- Welche 3 Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
meine Frau, Bücher und Feuerzeug/Feuerstein - Welchen Traum möchtest Du dir noch erfüllen? Beim olympischen Gewichtheben „einen Relativpunkt“ im „Reißen“ zu erzielen – d.h., eigenes Körpergewicht plus 1 kg mehr – (Anmerkung der Redaktion: Reißen bedeutet, die Langhantel wird in einer einzigen, fließenden Bewegung vom Boden direkt über den Kopf in die Streckposition gebracht, wobei Arme und Beine gestreckt sind)
So, wir haben es fest geschafft. Ganz zum Schluss noch bitte, Du kennst es auch:
Entweder – oder !?
Kaffee X Tee X
Hund X Katze □
Meer X Berge □
Winter □ Sommer X
Buch X TV X
Süß □ Sauer X
Fahrrad □ Auto X
Lieber André,
ich danke Dir für deine umfänglichen Antworten auf meine Fragen und wünsche Dir für die Zukunft weiterhin alles Gute.
Sigi Karrer,
Schriftführer VfB Sennfeld